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, SK Root Pressechef

IFV-Cup: SK Root - FC Rothenburg

Der SK Root scheitert in der zweiten Cuprunde am Zweitligisten Rothenburg. Das Endresultat täuscht aber gewaltig. Das Heimteam gestaltete das Spiel 87 Minuten lang offen.

ds. Wenn der SK Root die Partie mit 5:2 gewonnen hätte, Rothenburg hätte sich nicht beklagen können. Das Heimteam war von der ersten Sekunde an aufsässig und liess den Zweitligisten nicht ins Spiel kommen. Mehr noch: Root erarbeitete sich auch ein Chancenplus, ging dann aber etwas fahrlässig mit seinen Möglichkeiten um. Auf der anderen Seite brannte es nur einmal im Strafraum: Goalie Dave Meier konnte die Doppelchance mit zwei mirakulösen Paraden zunichte machen. So gings torlos in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel war keinerlei Klassenunterschied auszumachen. Root spielte weiterhin forsch mit. Entgegen dem Spielverlauf ging Rothenburg in der 64. Minute dann doch in Führung. Ein direkter Freistoss aus 20 Metern schlug in der rechten oberen Ecke ein. Nun hatten die Gäste ihre besten Momente, während sich die Rooter erst einmal sammeln mussten. In der Schlussphase suchte die Christen-Elf den mehr als verdienten Ausgleich. Die schwindenden Kräfte und die fehlende Cleverness verhinderten diesen allerdings. So bedeutete das 0:2 in der 87. Minute die Entscheidung. Mit zwei weiteren Kontern erhöhte Rothenburg sogar noch auf 0:4. Ein brutales Verdikt, das das Geschehene in keiner Form widerspiegelt. Sei’s drum. Root kann für sich in Anspruch nehmen, eine beeindruckende Leistung und dem haushohen Favoriten mehr als Paroli geboten zu haben. Nun gilt der Fokus zu 100 Prozent der Meisterschaft. Am Sonntag um 15.00 Uhr kommt der FC Hünenberg auf die Unterallmend. Dabei sind die nächsten drei Punkte Pflicht.

Root: Meier; Ineichen, Tim Meierhans, Schnider, Barbosa; Pföstl, Schafer, Bucheli, Strebel; Ben Meierhans, Krieger (Bühler, Cavegn, Ukaj, Krummenacher).

Tore: 64. 0:1, 87. 0:2, 88. 0:3, 91. 0:4.